Zahlt der Staat für meine Sicherheit?                    *Update 01.04*

Die staatliche Förderung durch die KfW-Bank bei Investitionen in die Hausbasicherung bzw. in den Einbruchschutz, wird seit dem 19.November 2015 durch das Programm "Einbruchschutz 455" sichergestellt. Die Bundesregierung stellt hierfür für zunächst drei aufeinander folgende Jahre jeweils 10 Millionen Euro an Geldern bereit.

Aber Achtung: Sind die bereitgestellten Mittel eines Jahres verbraucht, wird kein Zuschuss gewährt! Also ist auch hier eine zügige Umsetzung ratsam. Je früher im Jahr eine Maßnahme abgeschlossen wird, umso besser sind die Chancen auf den Zuschuss aus diesem Programm.

Achtung mit Update zur Erweiterung ab 01.04.2016! 

 

Was bietet das Förderprogramm "Einbruchschutz 455" ?

Wie so oft bei rückzahlungsfreien Zuschüssen darf nicht zu viel erwartet werden. Dennoch bezuschusst die KfW förderfähige Maßnahmen, also Produkte und auch Montage, mit immerhin 10 Prozent. So kann eine Förderung maximal 1.500 Euro betragen. Förderfähig sind allerdings Maßnahmen erst ab einer Gesamtsumme von 2.000 Euro.

Die Erfahrung zeigt dass Sie mit dem Minimalbetrag von 2.000 Euro bereits eine beachtliche Absicherung eines Einfamilienhaus vornehmen können. Kleinere Vorhaben sind jedoch nicht zwangsläufig schlechter. Oftmals lässt sich mit geringem finanziellen Aufwand eine signifikante Verbesserung der Haussicherheit erreichen.

 

Welche Maßnahmen / Produkte werden gefördert?

Alarmanlagen

• Nachrüstung mit Tür-Zusatzschlössern

• Einbau von Türspionen, Gegensprechanlagen

• Beleuchtung des Eingangsbereiches

 

Videoüberwachung im Eingangsbereich

• Nachrüstung mit Fenster-Zusatzschlössern

• Einbau von Tür-Kommunikationssystemen,

• Bewegungsmelder und andere Sensoren


Welche Vorgehensweise ist zu empfehlen?

Wichtig bei Ihren Maßnahmen ist die Erstellung eines wirkungsvollen Sicherheitskonzept. Dieses ist individuell und lässt sich nicht einfach auf jedes Haus oder Wohnung übertragen. Entscheidend sind die baulichen Vorraussetzungen, die vorhandenen Tür- und Fensterelemente, die Lage innerhalb des Wohngebiets, die geographische Lage der Stadt/des Dorfes, die örtliche Kriminalitätsrate usw. 

Deshalb ist es ratsam sich vor Ort, eingehend beraten zu lassen. Bitte lassen Sie sich dabei nicht von dubiosen Beratungsangeboten gegen Berechnung abschrecken! Ein wirklich seriöser Anbieter wird Ihnen die Erstberatung kostenlos anbieten, sich Zeit für Sie nehmen und mit Ihnen gemeinsam ein effektives Sicherheitskonzept erarbeiten. Am Ende entscheiden Sie welches Budget Sie für Ihre Sicherheit investieren wollen.

 

Förderung richtig beantragen - Einfach in 3 Schritten erklärt!

Schritt 1: Sorgfältige Planung

Lassen Sie sich eingehend beraten. Dieser Service ist bei uns kostenfrei.

Die Erstellung eines indiviuellen Sicherheitskonzeptes ist dabei sehr hilfreich. 

Schritt 2: Rechtzeitige Beantragung der Förderung bei der KfW

Bevor es los geht ist der vollständig ausgefüllte Antrag bei der KfW einzureichen. Ist dieser bewilligt, kann mit der Maßnahme begonnen werden. In der Regel ist von einer Bearbeitungszeit von 4-6 Wochen auszugehen.

Schritt 3: Rechnung einreichen

Nachdem alle Arbeiten erledigt sind werden die letzten Belege für den Abschluss der Förderung von uns und Ihnen ausgefüllt. Dabei ist es wichtig das alle Produkte und Dienstleistungen auch Förderfähig im Sinne der KfW Richtlinien sind. Hierbei ist Erfahrung notwendig um nicht unnötig Geld zu verschenken. 

 

*UPDATE* Erweiterung des Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" zum 01.04.2016 bringt Neuerungen für die Nachrüstung mit Einbruchschutzprodukten!

(Quelle:https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen-Details_345344.html)

Pressemitteilung vom 30.03.2016 / KfW

  • Einführung Kreditvariante für Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen
  • Ausweitung der förderfähigen Maßnahmen

Ab 01. April 2016 erweitert die KfW die Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz im Rahmen des Programms „Altersgerecht Umbauen“. Eigentümer und Mieter können neben Zuschüssen nun auch zinsgünstige Kredite für die Förderung von einzelnen Einbruchschutzmaßnahmen in Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit in Anspruch nehmen und bei ihrer Hausbank beantragen.

 

Bislang erfolgte die Förderung in Form von Zuschüssen bis maximal 1.500 Euro pro Wohneinheit, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) finanziert werden. Seit Programmstart im November 2015 wurden bereits mehr als 10.000 Anträge zugesagt, z. B. für die Nachrüstung von Haus- und Wohnungseingangstüren.

 

„Mit dem weiter verbesserten Förderangebot für Einbruchschutzmaßnahmen können Mieter und Eigentümer nun noch flexibler in die Sicherheit der eigenen vier Wände investieren“, so Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

 

Zusätzlich wurde der Katalog der förderfähigen Maßnahmen erweitert. Förderfähig sind u.a.:

  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster
  • Einbau und Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen oder Bewegungsmeldern

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www.kfw.de/einbruchschutz oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.

 

Weitere Informationen und Formulare

Auf der Internetseite der KfW erhalten Sie weitere, ausführliche Informationen zum Thema.

Hier finden Sie Links zu Artikeln und Formularen der KfW Maßnahme "Einbruchschutz 455".

Sollten Sie noch Fragen haben, zögern Sie nicht uns anzurufen oder zu schreiben. Wir freuen uns auf Ihr Anliegen!

 

Durch Klicken auf die einzelnen Links werden Sie auf die entsprechenden Seiten der KfW weitergeleitet. Wir übernehmen keine Gewährleistung für Änderungen der verlinkten Informationen und Formulare.

KfW-Förderprogramm "Einbruchschutz 455" - Erläuterung der KfW

KfW-Antragsformulare - Für jeden Wohntyp das richtige Formular

 

 

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