EH Türwächter mit ext. Signalgebern



 GFS EH-TÜRWÄCHTER IN KOMBINATION MIT EXTERNEN SIGNALGEBERN

Das EH-Funk-Türwächtersystem wird eingesetzt, wenn kabellos ein externes Signal gewünscht wird, das auf ein Anzeigepaneel beim Pförtner oder an ein anderes Empfangsgerät gesendet werden soll. Durch Herunterdrücken des EH-Türwächters mit der Klinke wird ein Funksignal ausgelöst.

Der im EH-Türwächter integrierte Miniaturfunksender hat eine Reichweite von ca. 30 m, je nach örtlicher Gegebenheit. Das gesendete Funksignal kann empfangen werden, entweder vom Funkempfänger, von der Funk-Alarmleuchte bzw. der Funk-Anschlussbox oder einem Funkrepeater. Sofern die Entfernung zwischen der gewünschten Anzeige und dem EH-Türwächter mehr als 30 m beträgt, sollte ein Funk-repeater (Verstärker) eingesetzt werden. Dieser verlängert das Funksignal jeweils um weitere ca. 30 m.

16 spezifizierte Signale (Türen) können einprogrammiert werden, ansonsten leitet er alle eingehenden Signale weiter. Die Funk-Anschlussbox (Art.-Nr. 830 037) kann bis zu 32 unterschiedliche Funksignale von 32 EH-Türwächtern gleichzeitig erkennen. Über ein mitgeliefertes Verbindungskabel erreicht das Signal das Anzeigepaneel (Art. Nr. 771 430). Das Anzeigepaneel kann um jeweils 8 Anzeigeplätze er-weitert werden. Die Funk-Alarmleuchte ist ein eigenständiges Gerät mit einer eingebauten starken Hupe (105 dB/1 m), einer Blitzleuchte und einem Empfänger. Man kann sie oberhalb der Tür, in der Mitte ein-es Raumes, z. B. über der Tanzfläche in einer Diskothek oder zentral in einer Lagerhalle installieren. Sie empfängt das Signal eines EH Türwächters und wandelt es in einen akustischen und optischen Alarm. Die Hupe quittiert sich wahlweise nach ca. drei Minuten, das Blitzlicht endet erst, wenn sich der Tür-wächter wieder in der Verschlussstellung befindet.


EH-TÜRWÄCHTER MIT VERDRAHTUNG

Wenn das Alarmsignal der Türwächter an einen externen Signalgeber weitergeleitet werden soll, die räumlichen Gegebenheiten jedoch den Einsatz von Funktechnik nicht gestatten, wird eine Verdrahtung erforderlich. Voraussetzung hierfür ist die Ausstattung des EH-Türwächters mit einem potentialfreien Wechselkontakt. Ein 5 m langes 10-adriges Anschlusskabel wird von uns bereits werkseitig vorkonfektioniert.

Sofern mehrere Türwächter zum Einsatz kommen, werden die Signale zunächst auf ein zentrales Empfangsgerät (Anschlussbox) aufgeschaltet, welches diese an das entsprechende Ausgabegerät (z.B. Anzeigepaneel, Sirene oder Blitzleuchte) weiterleitet. Hierfür kann der Benutzer entweder eine sternförmige Verdrahtung oder eine BUS-Verdrahtung vornehmen.



STERNFÖRMIGE VERDRAHTUNG

Alle zum Einsatz kommenden Türwächter (max. 8 Stück) werden mit einer Zweipunktverbindung an die zentrale Anschlussbox angeschlossen. Die Anschlussbox arbeitet als zentrale Vermittlungsstelle sowie als Stromversorgung und leitet das Signal des jeweils ausgelösten Türwächters an das gewählte Signalausgabegerät weiter. Bei einer sternförmigen Verdrahtung ist ein Ausbau der Anlage um weitere Türwächter leicht vorzunehmen. Allerdings sollte der relativ hohe Kabelverbrauch bei einer Entscheidung für diese Variante immer vorab bedacht werden.

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BUS-LEITUNG

Alle zum Einsatz kommenden Türwächter (max. 64 Stück) werden seriell hintereinander an eine Master-Anschlussbox für BUS-Verdrahtung angeschlossen. Jeder einzelne Türwächter verfügt über ein eigenes BUS-Interface, das jedem Türwächter seine eigene Adresse gibt. Das Interface ist mit 2 Eingängen, je für Daueroffen und die Alarmmeldung, ausgelegt. Es kann entweder in eine uP- oder aP-Schalterdose eingebaut werden. Sobald ein Türwächter ausgelöst wurde, leitet das ihm zugehörige BUS-Interface eine Meldung an die Master-Anschlussbox weiter. Diese liefert gleichzeitig die Stromversorgung für die Türwächter und überträgt das empfangene Signal an ein zentrales Anzeigepaneel, eine externe Sirene oder Blitzleuchte. Ein Ausbau der Anlage um weitere Türwächter ist problemlos möglich.

Bei der BUS-Verdrahtung kann immer nur ein Gerät zum selben Zeitpunkt ein Signal auf die BUS-Masterbox senden. Die Abfrage der Türen geschieht hintereinander. Die Anzeige bei eventueller, zeitgleicher Auslösung erfolgt zeitverzögert. Bei einer BUS-Verdrahtung fällt im Vergleich zur sternförmigen Verdrahtung weniger Kabelmaterial an und die Montage ist weniger zeitaufwändig. Daher ist diese Variante geeigneter, wenn die Entfernungen von der Tür bis zur Masterbox sehr groß sind.

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